Hauskauf: Bloß keine nervenden Nachbarn
Für die wenigsten Hauskäufer ist ihr Erwerb nur ein Investment. Das Gefühl für eine Immobilie ist wesentlich wichtiger. Das ergab die aktuelle Umfrage „Immobilienbarometer“.
Die Befragung konzentrierte sich auf die Gründe, die Kunden beim Kauf einer Immobilie bewegen. 3.600 Interessenten von Kaufimmobilien wurden dazu befragt. Die überwiegende Mehrheit, nänlich 61 Prozent der Befragten, wollte sich mit dem Haus langfristig ein Heim schaffen. Dabei waren für 55 Prozent die Gestaltung des Hauses wichtig, die andere Hälfte war pragmatischer und gab an, dass für sie das Dach über dem Kopf der zentrale Faktor sei.
Niedrige Decken und fensterloses Bad gehen gar nicht
Zu ihren Erwartungen an ihr neues Heim befragt, gaben zwei Drittel an, dass eine problematische Nachbarschaft sie vom Kauf des Hauses abhalten würden. Für viele wäre wohl daher eine Art Wohn-Test ein gutes Angebot.
Weitere Negativ-Kriterien: Niedrige Decken und ein fensterloses Bad würde 40 Prozent der potenziellen Käufer abschrecken. Unbedingt sein hingegen muss für 50 Prozent ein Garten. „Der Erwerb einer Immobilie ist oft eine Entscheidung für das ganze Leben. Die Menschen haben deshalb sehr klare Vorstellungen, wie sie in Zukunft leben möchten“, kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG, das Ergebnis.
Ein Unterschied besteht, bei den Präferenzen männlicher und weibliche Käufer: Ersteren ist ein Balkon wichtiger als dem vermeintlich starken Geschlecht (36 versus 25 Prozent). Männer achtet dagegen mehr auf einen Stellplatz für ihr Auto. 42 Prozent der Herren findet den sehr wichtig, während nur ein Drittel der Frauen sich dafür interessiert.